Vortrag: Antifa und Männlichkeit am Mi, 12.12.12

„Antifa heißt Angriff!“ Diesen weit verbreiteten Antifa-Spruch auf konkrete Attacken gegen politische Gegner_innen und damit die Aktivitäten von Antifas darauf zu reduzieren, verfehlt die Realität; es trifft auf den Alltag von Antifa-Politik nicht zu. Recherchieren, Informationen verbreiten, Diskussionen anzetteln, Veranstaltungen organisieren, und – nicht zu vergessen – interne Debatten, machen den Großteil der politischen Betätigung aus. Die gesellschaftlichen Herrschafts-Verhältnisse sollen angegriffen und ausgehebelt werden. Allerdings wird innerhalb dieser abgelehnten Gesellschaft gehandelt und nicht völlig von ihr losgelöst. Offensives, politisches Kämpfen gilt allgemein als „männlich“ und herrschaftssichernd. Wird dann im antifaschistischen Kampf eine Herrschaft reproduziert, die eigentlich abgelehnt wird?

Mittwoch, 12.12.12 ab 20:00 h im Kafe Marat

Nazikundgebungen morgen verhindern!

Wie a.i.d.a. berichtet, wollen Neonazis der extrem rechten „Bürgerinitiative Ausländerstop“ (BIA) morgen (8.12.2012) insg. 6 neonazistische Kundgebungen abhalten. Diese finden zu folgenden Orten/Zeiten statt:

10.00 bis 10.30 Uhr, Ecke Blumenstr./Pestalozzistr. („Solidarität mit Palästina. Israel stoppen“)

11.00 bis 11.30 Uhr, Nordbad/Karstadt/Schleißheimer Str. („Kriminelle Ausländer raus“)

12.30 bis 13.00 Uhr, am Giesinger Bahnhof („Gegen Überfremdung und Ausländerkriminalität“)

14.00 bis 14.30 Uhr, Ottostr./Max-Joseph-Str.(„Solidarität mit Palästina. Israel stoppen“)

15.00 bis 15.30 Uhr, U-Bahnhof Milbertshofen/Knorrstr. 29 („Bildung statt Asyl“)

16.00 bis 16.30 Uhr, U-Bahnhof Schwanthaler Höhe/Ganghoferstr. („Mieten runter)

Motto: „München bewegt, bewegt München“, das mit der NS-Bezeichnung Münchens als der „Hauptstadt der Bewegung“ kokettiert.

Wir wollen und das nicht gefallen lassen und rufen alle Antifaschist_innen auf die Nazikundgebungen zu verhindern.
Es ist warscheinlich, dass die Neonazis der BIA wie zuletzt im September, die verschiedenen Kundgebungsorte mit einem Kleinbus (8 Leute) abfahren wollen.

Alerta Antifascista!

Weitere Infos auf der a.i.d.a.-Seite: [klick hier]

Vortrag mit Crimethinc am 10.10

Mittwoch 10.10.2012 / 20:30 Uhr / Kafe Marat

Cri­me­thinc ist ein de­zen­tral or­ga­ni­sier­tes loses Kol­lek­tiv mit Wur­zeln in der Hard­core-​ und An­ar­cho-​Punk-​Sze­ne Nord­ame­ri­kas sowie Ak­ti­vis­ten­grup­pen um die Earth First!-, Re­claim the Streets-​, Food not bombs-​ und Cri­ti­cal Mass-​Be­we­gun­gen. Es ist stark von An­ar­chis­mus, Si­tua­tio­nis­mus und Post­struk­tu­ra­lis­mus be­ein­flusst. Cri­me­thInc. ist so­wohl an­ti­ka­pi­ta­lis­tisch als auch an­ti­au­to­ri­tär und ver­sucht in Ak­tio­nen und Pu­bli­ka­tio­nen Kul­tur, Po­li­tik, das Leben, Ar­beit und eman­zi­pa­to­ri­sche Wege kri­tisch zu hin­ter­fra­gen. (…)

In die­sem Vor­trag wer­den lang­jäh­ri­ge Mit­wir­ken­de diese Er­fah­run­gen re­flek­tie­ren, Ma­te­ri­al aus den ver­schie­de­nen Pha­sen der Cri­me­thInc. Ak­ti­vi­tä­ten prä­sen­tie­ren und dis­ku­tie­ren wie sich der Kon­text in den USA ver­scho­ben hat. Dabei wird ver­sucht dar­zu­stel­len, warum US-​An­ar­chis­t_in­nen eine Ent­wick­lung von der sub­kul­tu­rel­len Re­bel­li­on hin zu einem ge­ne­rel­len Auf­stand durch­zo­gen haben – um schließ­lich Hy­po­the­sen auf­zu­stel­len, was die Zu­kunft brin­gen kann.

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Solidarität mit den anarchistischen Gefangenen in Weißrussland!

Den Aufruf zur Kundgebung am 30.06.2012 findet ihr unter Materialien/Aufrufe.

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Infostand zu Lebensschützern

Morgen gibt’s ab 14:00h am Ende des Prälat-Miller-Weg am Viktualienmarkt einen Infostand von uns, wo ihr euch über den 1000 Kreuze Marsch und die „Lebensschützer“ informieren könnt. Kommt vorbei!

Kein Appell an den Staat

Redebeitrag und Text zum 8. Mai 2012.

Den Text findet ihr unter Materialien/Texte.

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FARFALLA

Gedanken zu Knastsolidarität und dem Tag der politischen Gefangenen

Die Broschüre findet ihr unter Materialien/Texte!

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ACHTUNG: Nazis stoppen! Kafe Marat verteidigen!

Nachdem es am Wochenende schon in Mühldorf nicht geklappt hat, wollen sich die Nazis um Norman Bordin und den verurteilten Rechtsterroristen Karl-Heinz Statzberger am Samstag, den 21.01.2012 ihre nächste Niederlage einhandeln: Sie haben einen Aufmarsch vom Hauptbahnhof bis an die Thalkirchner Straße angemeldet und würden so gerne in die Nähe des Kafe Marat kommen.

Nähere Infos gibt es in Kürze beim aida-Archiv oder auf der seite vom kafe marat.

Mobivideo! Police partout, justice nulle part!

Police partout, justice nulle part!

Fight back! In Gedenken an Alexis und alle vom Staat Ermordeten!

Am 6.12.2008 wurde im linken Athener Stadtteil „Exarchia“ der fünfzehnjährige Anarchist Alexandros Grigoropoulos von einem Cop ermordet. Zwei Polizisten provozierten damals eine Gruppe von Jugendlichen. Als diese sich die Provokation nicht einfach gefallen ließen und sich Augenzeugenberichten zur Folge verbal zur Wehr setzten, schoss einer der Polizisten. Alexis wurde getroffen und starb auf dem Weg ins Krankenhaus. Dieses Traurige Ereignis war Auslöser für Tage andauernde militante Aufstände zehntausender Menschen, die sich bald über ganz Griechenland erstreckten. Im Zuge dessen kam es zu Besetzungen von Universitäten, Schulen, Radiostationen, öffentlichen Plätzen und Gebäuden.

Der Staat wusste sich nur mit Räumungen, Antiterrorgesetzen, unzähligen Verhaftungen und roher Gewalt zu helfen um die öffentliche Ordnung am Leben zu halten. Polizeigewalt und Repression sind allgemeine Phänomene, die jede_r zu spüren bekommt der_die nicht in das System passt, egal ob Migrant_in, Flüchtling oder politisch Andersdenkende_r.

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